Deutschland

Unter Linienflüge oder Billigflug bzw Billigflüge können Sie direkt Ihre Flugbuchung vornehmen bzw. Ihre Flugtickets online buchen.

 

 

Die Bundesrepublik Deutschland (Kurzform Deutschland, siehe auch BRD) ist ein Staat in Mitteleuropa und hat gemeinsame Grenzen mit Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden. Im Norden bilden die Nordsee und die Ostsee die natürlichen Landesgrenzen.

Hauptstadt und Regierungssitz ist Berlin; einige Bundesministerien sind in Bonn angesiedelt. Das Politische System der Bundesrepublik ist föderal und überwiegend als parlamentarische Demokratie organisiert. Der Staat ist in 16 teilsouveräne Bundesländer gegliedert. Deutschland ist Mitglied der Europäischen Union, der NATO und der G8. Seine Regierung strebt einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat an.

Der nördliche Teil Deutschlands, die norddeutsche Tiefebene, ist ein von den Eiszeiten geformtes Tiefland. An die Tiefebenen schließen sich nach Süden die bewaldeten Mittelgebirge im Zentrum des Landes und schließlich die Alpen als Hochgebirge an. Der niedrigste Punkt liegt bei Neuendorf-Sachsenbande in der Wilstermarsch mit 3,54 Metern unter NN. Der höchste Berg ist die Zugspitze mit 2.968 m.

Flüsse in Deutschland sind Rhein, Donau, Elbe, Weser, Oder und viele weitere größere Zuflüsse. Das Wetter ist oft wechselhaft. Mitten im Sommer kann es am einen Tag noch warm und sonnig und am nächsten Tag schon kalt und regnerisch sein. Wirklich extreme Wetterbedingungen wie strenge Dürren, Tornados, Stürme, strenger Frost oder Hitze usw. sind relativ selten. Dies liegt auch daran, dass Deutschland zur gemäßigten Zone gehört. Es gab in den letzten Jahren zwei Fluten, angesichts der langen Geschichte Deutschlands kann man diese aber auch noch zu den eher selten auftretenden Katastrophen zählen. Von vielen werden diese aber auch als erstes Indiz der Klimaerwärmung gesehen. Nach ihnen könnte es in den folgenden Jahren vermehrt zu solchen und anderen Naturkatastrophen kommen. Als weiteres Indiz kann der "Jahrhundertsommer" 2003 gesehen werden. Dieser Sommer war einer der heißesten in Deutschland seit vielen Jahrzehnten. Die Folgen waren unter anderem durch die Dürre erhebliche Ernteausfälle für die Bauern. Erdbeben mit schweren Folgen gab es in Deutschland bisher nicht. Dies ist damit zu erklären, dass Deutschland auf der Eurasischen Platte liegt. Da sich keine Grenzen zweier großer Platten innerhalb Deutschlands befinden, gibt es relativ wenige und wenn, dann auch nur relativ schwache Erdbeben.

Offizielle Schrift- und Amtssprache ist Standarddeutsch. Daneben werden einige nieder-, mittel und oberdeutsche Mundarten gesprochen, deren Sprachgebiete in die Nachbarstaaten hineinreichen.

Anerkannte Minderheitensprachen sind Dänisch, Friesisch und Sorbisch und auch als Regionalsprache Niedersächsisch, eine niederdeutsche Sprache, die seit 1994 nach der Sprachencharta des Europarates anerkannt ist.

Die im Land lebenden Menschen nichtdeutscher Herkunft bzw. Muttersprache und deren Nachkommen sprechen vor allem Russisch (etwa 5 Mio.), Türkisch (etwa 3 Mio.), Polnisch (etwa 2 Mio.), die Sprachen des ehemaligen Jugoslawiens, Spanisch und verschiedene Sprachen aus den islamischen Ländern, wobei sich auf lange Sicht einerseits diese Sprachen durch die Assimilation zugunsten des Deutschen möglicherweise verlieren werden, sich andererseits aber auch eine Ghettoisierung der wachsenden Zahl von der deutschen Sprache nicht mächtigen Einwanderern abzeichnet.

Grundgesetzlich festgelegt ist die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. In Deutschland ist vereinfacht betrachtet eine Dreiteilung festzustellen: Jeweils etwa ein knappes Drittel ist katholisch, evangelisch oder konfessionslos. Daneben gibt es weitere weltanschauliche Gruppen, insbesondere aus dem Bereich des Islam. Nachfolgend wird auf die einzelnen Gruppen näher eingegangen.

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung gehört einer christlichen Konfession an: Römisch-Katholische Kirche 32,4 %, Evangelische Kirche 32,0 %, Orthodoxe Kirche 1,14 % und ein geringer Anteil von Angehörigen christlicher Freikirchen wie z.B. die Baptisten (Evangelisch Freikirchliche Kirche), die Methodisten, die Angehörigen der Freien Evangelischen Kirche und verschiedener charismatischer Gemeinden. Deutschland wurde seit der fränkischen Zeit christianisiert. Die Reformation begann Anfang des 16. Jahrhundert in Deutschland und der Schweiz, angeführt durch die Lehren Ulrich Zwinglis und Martin Luthers. Sie prägt die religiöse Landschaft im deutschen Sprachraum bis heute.

Etwa 27 % der deutschen Bevölkerung (besonders in den neuen Bundesländern) erklären, keiner Religion anzugehören. Neben fast allen Religionen finden sich in Deutschland auch die Anhänger der verschiedensten Weltanschauungen.

Zu den bedeutenden Religionen in Deutschland gehören außerdem die Angehörigen der Islamischen Gemeinden (ca. 3,2 Mio. oder 3,8 %), die Zeugen Jehovas (ca. 164.000 oder 0,2 %) und die Angehörigen der jüdischen Gemeinden (ca. 100.000 oder 0,12 %).

Von Mitgliedern anerkannter Religionsgemeinschaften wird in Deutschland vom Staat im Auftrag der Kirchen von deren Mitgliedern eine Kirchensteuer erhoben und an die Kirchen weitergeleitet. Diese fehlende Trennung von Kirche und Staat wird von Gegnern häufig kritisiert.

 

Quelle auswärtiges Amt

 

 

[Berlin] [Bonn] [Bremen] [Dortmund] [Dresden] [Düsseldorf] [Erfurt] [Frankfurt] [Hamburg] [Hannover] [Kiel] [Köln] [Leipzig] [München] [Münster] [Nürnberg] [Stuttgart]