

Palestina
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Die Sicherheitslage in Palestina und in Israel bleibt angespannt. Dies gilt insbesondere für den Gazastreifen, wo es in den letzten Wochen zu umfangreichen Kampfhandlungen und zur Entführung von Ausländern gekommen ist. Es ist nicht auszuschließen, dass es zu weiteren Entführungsfällen von Ausländern kommt. Von Reisen in den Gazastreifen wird daher dringend abgeraten. Von Reisen in die Westbank wird ebenfalls abgeraten.
Bei Reisen in Israel (innerhalb der Grenzen vom 01.06.67) besteht jederzeit und besonders in Orten nahe der Grenzlinie zur Westbank und dem Gaza-Streifen sowie in Tel Aviv die Gefahr von Anschlägen, insbesondere Selbstmordattentaten. Die Anschläge richteten sich in der Vergangenheit insbesondere gegen Verkehrsmittel aller Art und öffentliche Orte mit hohen Besucherzahlen einschl. Restaurants und Diskotheken. Auch Ausländer waren Opfer von Anschlägen. Daher wird höchste Vorsicht empfohlen. Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten.
Im Grenzgebiet von Palestina zum Libanon kann es immer wieder zu militärischen Zwischenfällen kommen. Bei Reisen in diese Gebiete ist daher besondere Vorsicht geboten.
In Jerusalem wird auf Grund der durch schwere Anschläge angespannten Situation zu höchster Vorsicht geraten. Öffentliche Verkehrsmittel, ebenso wie öffentliche Orte mit hohen Besucherzahlen einschl. Restaurants sollten gemieden werden. Von Altstadtbesuchen an Freitagen sowie islamischen und jüdischen Feiertagen wird nach wie vor abgeraten. Für die Besichtigung der Altstadt wird ortskundige Begleitung empfohlen.
In unmittelbarer Nähe des neu errichteten bzw. im Bau befindlichen sogenannten "Sicherheitszaunes" zwischen Israel und der Westbank kam es in letzter Zeit mehrfach zu Zusammenstößen. In seiner Umgebung wird zu besonderer Vorsicht geraten
Reisen in und eine Ausreise aus den Palästinensischen Gebieten (Westbank und Gaza-Streifen) können auch mit Unterstützung der Deutschen Botschaft Tel Aviv und des Vertretungsbüros in Ramallah nicht sichergestellt werden. Die Möglichkeit der Besichtigung touristischer Sehenswürdigkeiten ist seit Ausbruch der Intifada stark eingeschränkt. Vor Besuchen der Siedlungen wird gewarnt.
Die Mitarbeiter des Vertretungsbüros Ramallah sind bei Sperrung der Stadt, die in der Regel sehr kurzfristig erfolgt, dort nicht erreichbar. In diesem Fall wird auf dem Anrufbeantworter des Büros eine Telefonnummer angegeben, unter der Mitarbeiter zu erreichen sind. Außerhalb der Dienstzeiten können Sie in dringenden Fällen den Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 059-656.000 erreichen.
Bei den Grenzübergängen von Eilat nach Ägypten (Taba) und Jordanien (Arava), sowie den Grenzstationen Sheikh Hussein von Israel nach Jordanien, Allenby Bridge von der Westbank nach Jordanien und Rafah von Gaza nach Ägypten kann es immer wieder zu kurzzeitigen Schließungen bzw. einer Verkürzung der Öffnungszeiten kommen. Es wird daher empfohlen, vor Ort zeitnah Erkundigungen über die Öffnung einzuholen.
Quelle - auswärtiges Amt