

Portugal
Unter Linienflüge oder Billigflug bzw Billigflüge können Sie direkt Ihre Flugbuchung vornehmen bzw. Ihre Flugtickets online buchen.
|
Politische Beziehungen
Die bilateralen Beziehungen sind gut. Zwischen Portugal und Deutschland findet ein reger Besucheraustausch sowohl von Vertretern der Exekutive als auch der Parlamente statt. 1998 besuchte Bundespräsident Roman Herzog auf besondere Einladung des portugiesischen Staatspräsidenten Lissabon zur Eröffnung der Expo´98. Im selben Jahr stattete der portugiesische Staatspräsident Sampaio Deutschland einen Staatsbesuch ab. Im Rahmen des Staatsbesuchs von Bundespräsident Johannes Rau im Mai 2003 in Portugal würdigten beide Präsidenten die freundschaftlichen und engen Beziehungen zwischen beiden EU-Mitgliedstaaten. Beide Parlamente sind auch an verstärkten parlamentarischen Kontakten interessiert. Kurz nach den vorzeitigen Parlamentswahlen im März 2002 besuchte bereits eine Delegation der deutsch-portugiesischen Parlamentariergruppe des Bundestages im Mai 2002 das neu gewählte portugiesische Parlament. Im März 2004 reiste eine hochrangige Delegation des portugiesischen Parlaments zu einem Informationsbesuch nach Berlin. Die Regierungschefs und Außenminister sehen sich regelmäßig bei EU-Treffen. Der portugiesische Premierminister Durão Barroso und der Außenminister kamen im Juni bzw. März 2003 zu Kurzbesuchen nach Berlin.
Wirtschaftsbeziehungen
Die wirtschaftspolitischen Beziehungen zu Deutschland sind intensiv und zeigen vor allem im Automobil-, Automobilzulieferer- und Energiebereich gute Perspektiven. Deutschland war konstant über die letzten Jahre einer der wichtigsten Handelspartner Portugals (18% der portugiesischen Ausfuhren gehen nach Deutschland).
Die Zahl der Unternehmen mit deutschem Kapital beträgt in Portugal fast 400. Das VW-Unternehmen "AutoEuropa" in Palmela erwirtschaftet allein ca. 11,8% des nationalen portugiesischen Exportanteils und 1,92% des BIP. Die meisten Touristen, die Portugal besuchen, kommen aus Deutschland (Platz 2 bei Übernachtungen, Platz 4 bei Umsätzen).
Die wichtigsten Wirtschaftsabkommen sind das Doppelbesteuerungsabkommen vom 15.07.1980, der Investitionsschutz- und Förderungsvertrag vom 16.09.1980 und das Abkommen über wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit vom 15.06.1981.
Kulturelle Beziehungen
Die kulturpolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und Portugal sind traditionell gut, das Interesse an deutscher Kultur ist lebhaft. Rechtliche Grundlage der Zusammenarbeit bildet das Deutsch-Portugiesische Kulturabkommen von 1965.
Die über die in Portugal permanent vertretenen offiziellen Kulturmittler (Goethe-Institut, DAAD) laufenden Beziehungen sind umfangreich und werden zunehmend durch auf privater Basis organisierte Kulturveranstaltungen ergänzt. Die Arbeit des Goethe-Instituts stößt auf lebhaftes Interesse und findet große Anerkennung. Schwerpunkte der Tätigkeit sind die pädagogische Verbindungsarbeit, der Unterricht "Deutsch als Fremdsprache" und die Organisation kultureller Veranstaltungen.
Die deutschen Universitäten genießen in Portugal einen guten Ruf. Zwischen den Hochschulen beider Länder bestehen mehr als 280 Kooperationen, an den portugiesischen Universitäten und wissenschaftlichen Instituten sind mehr als 50 deutsche Wissenschaftler tätig, zwei Drittel davon mit permanentem Wohnsitz.
Die Förderung der deutschen Sprache an portugiesischen Universitäten wird vom DAAD unterstützt, der hierzu sieben Lektoren nach Portugal entsandt hat. An den portugiesischen Schulen liegt Deutsch zur Zeit an dritter Stelle nach Englisch und Französisch. Die staatlich anerkannten deutschen Schulen in Lissabon und Porto werden mit einem hohen Anteil portugiesischer Schüler (ca. 75%) nach dem Prinzip der Begegnungsschule geführt und führen bis zum Abitur.
Quelle - auswärtiges Amt
Städte: Faro, Funchal, Lissabon, Porto.